Regenwasser Rückstau

Terra Naturkost hat sich auf den Weg gemacht und die Tochter, die Preußenquelle in Rheinsberg, geht voran. Denn die Rheinsberger Quelle gleicht bereits alle CO²-Emissionen aus, die direkt im Unternehmen entstehen und alle anderen, die das gesamte Produktleben ihres Mineralwassers umfassen. Dazu arbeitet die Preussenquelle mit ostdeutschen Ökolandwirten zusammen, die durch zusätzlichen Humusaufbau CO² dauerhaft im Boden speichern und die Wasserhaltefähigkeit der Böden steigern. Weiterhin fördert die Rheinsberger Preussenquelle die Renaturierung von Mooren in Norddeutschland. Zwar bedecken Moore weltweit gerade einmal 3 % der Fläche, speichern aber 30 % des natürlichen CO².

100 Prozent Bio
Das 100%ige Bio-Sortiment von Terra Naturkost ist der wichtigste Beitrag zum Wasserschutz. Oder wie es drei Verbände der Wasserwirtschaft (BDEW, DVGW und VKU) im Mai 2021 formulieren: „In den Einzugsgebieten von Trinkwassergewinnungsanlagen ist der Ökolandbau eine besonders vorteilhafte Form der Landbewirtschaftung“. Jedes zusätzlich verkaufte Bio-Produkt ist also ein Beitrag zum Wasserschutz, die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft sollte beschleunigt werden.

In Berlin-Britz sammelt das Unternehmen das Regenwasser von 30.000 m² Betriebsfläche und speichert es lokal, anstatt es lediglich zu kanalisieren und abzuleiten. Bereits seit 2010 entlastet Terra Naturkost gemeinsam mit einem benachbarten Unternehmen das städtische Entwässerungssystem durch die Inbetriebnahme eines eigenen Einleitbauwerks. Im Ergebnis wird seither das Regenwasser gedrosselt und damit schonender in den Teltowkanal eingeleitet.

Regenwasser-Rückstaubecken
Vier Jahre später, mit Neubau des Terra-Leergutlagers kam ein Rückstau-Becken hinzu, sodass zusätzlich 300 m³ Regenwasser gesammelt und gespeichert werden. Bei niedrigen Wasserständen des angrenzenden Teltowkanals wird das Regenwasser dort langsam eingeleitet und steht zeitversetzt der Umwelt zur Verfügung.

Der Berliner Landesverband des BUND geht inzwischen von 30-40 Tagen im Jahr aus, an denen es zu Starkregen kommt und die Kanalisation überläuft. Da geht es dann um mehr als nasse Füße. Denn in der Kanalisation wird nicht nur das Regenwasser, sondern auch das Brauchwasser abgeführt. Der Starkregen verdünnt das Brauchwasser, trotzdem verursacht der Überlauf Belastungen von Oberflächengewässern. Außerdem bringt der Starkregen einfach zu viel auf einmal, sodass wertvolles Regenwasser nicht mehr lokal gespeichert werden kann. Ziel der Landesregierung und der Berliner Wasserwerke ist daher, die unterirdische Stauraumkapazität zu erhöhen. Terra hat damit schon begonnen. Denn wir brauchen für die regenarmen Zeiten jeden Tropfen vor Ort.

Ressourcen sparen
Neben Schützen und Sammeln geht es auch um die sparsame Verwendung der Ressource Wasser. Terra Naturkost überwacht seinen Wasserbrauch sehr genau. Trotz steigendem Umsatz konnte die verbrauchte Wassermenge bei Terra Naturkost seit 3 Jahren nahezu konstant bei 2000 m³ gehalten werden.

Auch kleine, pfiffige Lösungen tragen zu dieser sparsamen Verwendung bei. So wird bspw. das Kondenswasser eines Kühlgeräts des Tiefkühllagers seit einiger Zeit in die Spülkästen der Toilettenanlagen eingeleitet, reduziert somit den Wasserverbrauch und verhindert die Bildung von Eisschichten, die die Stromkosten in die Höhe treiben würden.

Auch wenn noch einiges zu tun bleibt, ist der Anfang gemacht, die wertvolle Ressource Wasser mit Sorgfalt zu behandeln und ihre positiven Wirkungen für kommende Generationen zu erhalten. Terra Naturkost ist auf dem Weg, seinen Beitrag zu leisten.

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