Regionalinfo Ausgabe Oktober 2010
Axel Senst, ein promovierter Gartenbauer mit Erfahrung im konventionellen und biologischen Obstbau, muss es wissen: Zehn Jahre lang hat er konventionelles Obst angebaut, bevor er seine Flächen auf Bio umstellte.
Warum er sich lieber mit gefräßigen Insekten als mit Einkäufern von konventionellen Supermärkten auseinander setzt, welche Apfelsorten er bevorzugt und was er an Bio-Kunden schätzt, lesen Sie weiter unten.
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Die Herausforderung gesucht„Als konventioneller Betrieb siehst du ein Problem und überlegst, wie du es möglichst schnell wieder los wirst. Als Bio-Betrieb fragst du dich, wie du damit leben kannst.“ Bio ist für Axel Senst genau die Herausforderung, der er sich täglich stellen möchte". |
ApfelsortenWas der Name verrätResi, Rewena, Retina und alle anderen Äpfel, deren Name mit „Re“ beginnt, sind gegen die wichtigsten Apfelkrankheiten resistent. Bio-Betriebe schätzen diese Sorten besonders. Aber auch die „Pi“-Äpfel wie Pilot, Pinova oder Pirella heißen nicht von ungefähr so. In ihrem Namen klingt Dresden-Pillnitz an, der Ort in Deutschland, an dem das Institut für Obstzüchtung sich traditionell um robuste und resistente Sorten bemüht. |
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SchorfäpfelSchmecken genau so leckerVon Schorf spricht man, wenn ein Apfel oberflächlich von einem Pilz befallen wird. Schorf deshalb, weil die angegriffenen Stellen ein raues Narbengewebe ausbilden, das die Wunde verschließt. Ein schorfiger Apfel sieht zwar nicht perfekt aus – er schmeckt aber perfekt und kann bedenkenlos inklusive seiner Narben verzehrt werden. Sehen Sie es doch einmal so: Ein Schorfapfel ist ein Apfel mit Charakter. Er wird Sie geschmacklich nicht enttäuschen. |
Team SenstVon der Forschung ins FeldAxel Senst hat eine wissenschaftliche Laufbahn gegen 50 Hektar Obstland getauscht. Neben Äpfeln baut er Süßkirschen, Birnen und an einem zweiten Standort in Brandenburg auch diverse Beerensorten an. Seine nach wie vor regen Kontakte zu Forschungs- und Beratungseinrichtungen kommen dem Betrieb zugute. Seien es Studien über die Kirschfruchtfliege oder Praxis-Tipps aus Südtirol – Senst und sein junges Team setzen die neuesten Erkenntnisse in ihrem Betrieb um. |
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Fruchtiges ChutneyPasst gut zu Fondue, Gegrilltem und Gebratenem. |
Apfel-Zimt-MuffinsEine süße Köstlichkeit zum Selbermachen. |
Biofrucht SenstAm Mühlenfeld 8 |
ImpressumDas Regional-Info berichtet über Bio-Erzeuger und Verarbeiter aus Berlinund Brandenburg. Es ist ausschließlich in Naturkostfachgeschäften erhältlich. Herausgegeben von: Terra Naturkost Handels KG, Berlin Redaktion: Anne Mikus Gestaltung: ZITRUSBLAU www.zitrusblau.de |
Unser nächstes Seminar:
22.05.2012 - 13:00 Uhr:
Aktiv beraten und verkaufen!
Warum wird in unserer Branche so wenig aktiv verkauft? Sind es Bedenken, den
Kunden zu nahe zu treten? Liegt es am Produktwissen? An mangelndem Zutrauen?
Unsere Durchschnittsbons sind eindeutig steigerbar, gemessen am Gesamtkonsum der Kunden. Seit einiger Zeit besuchen uns vermehrt Neukunden....










