Neue Molkerei, neue Produkte, neuer Geschmack.
Startschuss im Januar 2010:
Rund 40 Kilometer nördlich von Berlin ist in den letzten Monaten eine neue Bio-Molkerei entstanden. Seit Januar 2010 versorgt sie den regionalen Markt mit mehreren Joghurt-Sorten, Sahne, saurer Sahne, Dickmilch und Ayran. Molkereileiter Michael Kuper spricht über den Start von Lobetaler Bio.
Michael, ihr seid die dritte Bio-Molkerei in Brandenburg,macht aber den ersten regionalen Joghurt wie kann das sein?
Wir haben uns ganz bewusst eine Nische gesucht Münchehofe und Brodowin versorgen die Region vor allem mit Milch und ausgewählten Milchprodukten. Bislang haben sie aber keinen Joghurt im Programm. Nur in Hofläden oder Abokisten taucht hin und wieder ein Joghurt aus Brandenburg auf. Aber Bio-Joghurt im großen Stil, das ist unser Projekt.
Wo kommt bislang der Joghurt her, den wir in den Kühltruhen Berlin-Brandenburger Bioläden finden?
Der kommt aus dem Westen oder Süden Deutschlands und hat mindestens 400 Transportkilometer im Schlepptau. Das muss nicht sein, finde ich.
Und was zeichnet den Lobetaler Bio-Joghurt aus außer seinem kurzen Weg zum Kunden? Auch wenn das jetzt nach Werbefloskel klingt: er schmeckt unglaublich fruchtig. Wir haben wirklich lange experimentiert, bis wir eine biologische Fruchtzubereitung gefunden haben, von der alle Testesser begeistert waren. In unserem Fruchtjoghurt stecken rund 12 % Frucht und richtige Stückchen gesetzlich vorgeschrieben sind nur 6%. Auf zusätzliche Aromen können wir ganz verzichten. Selbst bekennende Joghurt-Muffel haben unsere Probierbecher restlos ausgelöffelt. So fruchtig der Fruchtjoghurt ist, so cremig ist der Naturjoghurt. Auch an diesem Produkt haben wir geduldig gefeilt, denn er ist die Basis für alle unsere Joghurtsorten.
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Was gehört sonst noch zum Startsortiment von Lobetaler Bio?
Eine kleine weiße Linie. Also süße und saure Sahne, Dickmilch und Ayran. Wir versuchen,all unseren Produkten ein gewisses Etwas zu verleihen: Unsere Dickmilch zum Beispiel stellen wir ganz traditionell her. Deshalb ist sie schön stichfest und kitzelt auf der Zunge. Und auch beim Ayran wählen wir die landestypische Zubereitung, denn Ayran mag für uns Deutsche ein Modegetränk sein, im nahen Osten ist er eine uralte Spezialität.
Und später? Baut ihr eure Produktpalette noch aus?
Wenn sich unsere Startprodukte gut etabliert haben, werden wir umgehend in die Weichkäse-Produktion einsteigen. Uns schwebt für den Anfang ein traditioneller Camembert vor. Aber wir können es kaum erwarten, weitere Käsespezialitäten zu kreieren. Die Hoffnungstaler Werkstätten haben eine großzügige Molkerei gebaut, und unser Landwirtschaftsbetrieb liefert jeden Morgen ca. 5.800 Liter frische Milch an da muss ich mir schon ein bisschen was einfallen lassen.
Unser nächstes Seminar:
22.05.2012 - 13:00 Uhr:
Aktiv beraten und verkaufen!
Warum wird in unserer Branche so wenig aktiv verkauft? Sind es Bedenken, den
Kunden zu nahe zu treten? Liegt es am Produktwissen? An mangelndem Zutrauen?
Unsere Durchschnittsbons sind eindeutig steigerbar, gemessen am Gesamtkonsum der Kunden. Seit einiger Zeit besuchen uns vermehrt Neukunden....




